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MDR-Freie

70 Prozent reichen nicht!

16. Okt. 2009 – In der heutigen Verhandlungsrunde über Leistungen des MDR im Krankheitsfall bei arbeitnehmerähnlichen Freien trugen die Mitglieder der Tarifkommission die Ergebnisse aus den Info-Veranstaltungen in allen Landesfunkhäusern und der Zentrale vor. Anschließend zeigte sich die Geschäftsleitung zu neuem Denken bereit und machte den Vorschlag, vom 4. – 42. Tag einer jeden Krankheit Zahlungen an erkrankte freie Mitarbeiter/innen zu leisten, unabhängig davon, ob der Freie einen Wahltarif abgeschlossen hat oder nicht. Der indirekte Druck des bisherigen Vorschlags, die freien Mitarbeiter/innen in Wahltarife zu drängen, entfiele damit.

Die Höhe der Zahlungen bot der Sender mit 70 % vom 4. – 42. Tag an. Bemessungsgröße ist 1/365 des Vorjahreshonorars. Aus Sicht der Gewerkschaften ist dies noch unzureichend. 100 % mindestens für die ersten drei Wochen wären angemessen.

Am 26.10.2009 findet die nächste Verhandlungsrunde statt.
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