Mitteldeuscher Rundfunk

Altersversorgung einheitlich regeln

26. Feb. 2010 – Auf Wunsch des MDR trafen sich die Gewerkschaften im Sendegebiet mit Vertretern der MDR-Geschäftsleitung zu einem Sondierungsgespräch über die
betriebliche Altersversorgung. Anlass für das Gespräch waren der gekündigte Zustand des Versorgungstarifvertrages (VTV) beim MDR und das Fehlen einer Regelung zu den materiellen Bedingungen der Altersversorgung für die ca. 200 seit 2006 angestellten Kolleginnen und Kollegen.

Der MDR verdeutlichte nochmals die Beweggründe für die seinerzeitige Kündigung des VTV. Er möchte von unwägbaren Risiken und außerplanmäßigen Kosten freigestellt sein.

Von Gewerkschaftsseite wurden zahlreiche Argumente vorgetragen, die für ein Festhalten an einer ARD-weiten Regelung der Altersversorgung und gegen Insellösungen sprechen. Außerdem haben sich die Risiken durch die Änderung der Sterbetafeln minimiert.

Der MDR verschloss sich diesen Argumenten nicht. Eine Beteiligung des MDR auf der ARD-Ebene sei jedoch nur denkbar, wenn grundsätzliche Fragen und mögliche Modelle zur Ausgestaltung der betrieblichen Altersversorgung Gegenstand der weiteren Diskussion sind.

Beide Seiten vereinbarten, diese Positionen nunmehr in den jeweiligen Gremien vorzutragen.