Rundfunk

Mehr Geld für den KI.KA

10. Nov. 2009 – Der DJV fordert die Intendanten der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten auf, den Finanzausgleich neu zu regeln. Mit großer Mehrheit stimmten die Delegierten des DJV-Verbandstages in Berlin einem entsprechenden Antrag des Landesverbandes Thüringen zu.

Ziel muss sein, allen ARD-Anstalten und dem Kinderkanal von ARD und ZDF eine solide finanzielle Basis zu geben, die die vom Bundesverfassungsgericht geforderte Bestands- und Entwicklungsgarantie berücksichtigt und die Erfüllung des Programmauftrags ermöglicht. Die Eigenproduktionskapazitäten des Kinderkanals sind weiter auszubauen.

Die größer werdende Zahl an Gebührenbefreiungen und der demografische Wandel treffen einzelne Anstalten in besonderer Weise. Das Ungleichgewicht zwischen den Anstalten wird damit immer größer.
Der Kinderkanal von ARD und ZDF ist mit einem Eigenproduktionsanteil von 10 Prozent konzipiert. Die hohe Akzeptanz des Spartenkanals bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen entsteht unter anderem durch den engen Kontakt zwischen Nutzern und Programmmachern. Weiterentwicklungen im Onlinebereich sind deshalb dringend erforderlich, wofür die personellen und finanziellen Ressourcen bereitgestellt werden müssen.