Journalistenpreis

Rechtsextremismus im Spiegel der Medien

16. Jun. 2009 – Journalistische Beiträge über Rechtsextremismus und Gewalt gewinnen an Bedeutung. Mit Schlagzeilen ist es nicht getan. Guter Journalismus analysiert Hintergründe, er erklärt, ordnet ein und wertet. Die öffentliche Diskussion braucht fundierte Information.

Dass engagierte Berichterstattung zu Wort kommt, dass Kolleginnen und Kollegen sich auch in den Redaktionen Raum für Recherche zum Thema schaffen können und dass journalistische Professionalität im Umgang mit dem Thema gewürdigt wird, ist gemeinsames Anliegen von journalistischem Berufstand und Justiz. Mit dem Ziel, herausragende Justizreportagen und Berichterstattungen aus den Bereichen Print, TV, Hörfunk und Neuen Medien zu würdigen, die sich mit dem Themenkreis rechter Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit befassen, erfolgt durch das Ministerium für Justiz des Landes Sachsen-Anhalt und den Deutschen Journalisten-Verband Landesverband Sachsen-Anhalt zum nunmehr zweiten Mal die Auslobung des

Medienpreis „Rechtsextremismus im Spiegel der Medien“.

Er würdigt herausragende Beiträge in Bild, Wort und Tonund ist mit 2.500 Euro dotiert.

Teilnehmen können alle fest angestellten und freien Journalisten der in Deutschland erscheinenden Printmedien, von Radio- und Fernsehsendern, Online-Medien sowie Autorenteams.

Journalisten dieser Medien – gleich ob Lokalpresse oder überregionale Medien – sind aufgerufen, Reportagen, Features und Berichte zum Thema, die zwischen dem 1.11.2007 und dem 31.10.2009 in deutscher Sprache veröffentlicht wurden, einzusenden. Vorschlagsberechtigt sind der Autor selbst sowie Dritte. Es wird keine bestimmte journalistische Stilform vorgegeben. Zugelassen sind auch Teile einer Serie.

Einsendeschluss ist Montag, 16. November 2009 (Poststempel).

Die Ehrung und Preisübergabe findet anlässlich einer Gala im Theater der Landeshauptstadt am 31. Januar 2010 statt, bei der Prominente aus Kultur, Sport und Politik Position gegen rechte Gewalt beziehen. Schirmherrin ist Frau Ministerin der Justiz, Prof. Angela Kolb. Neben ihr gehören der Jury Vertreter des DJV-LV Sachsen-Anhalt, aus der Wissenschaft und den Medien an.

Die Einsendung der Beiträge ist in allen gängigen Dateiformaten (*.rtf; *.doc; *.html; MS-Media-Player u.ä.) möglich. Es können auch Kopien der Print-Veröffentlichungen eingesandt werden. Rundfunkbeiträge sind auf CD, Fernsehbeiträge auf DVD einzureichen. Print-Beiträge sollten in fünffacher, Rundfunk- und Fernsehbeiträge in zweifacher Ausfertigung übersandt werden. Der Einsendung ist ein kurzer Lebenslauf, die Anschrift sowie eine Selbstdarstellung des Autors beizufügen, ferner genaue Angaben zur stattgefundenen Veröffentlichung.


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DJV Landesverband Sachsen-Anhalt, Merseburger Str. 106,  06110 Halle/Saale