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12. Oktober 2016

Antenne Thüringen

Nun wird gerechnet

In der gestrigen Verhandlungsrunde haben die Gewerkschaften mit der Geschäftsführung das Verhandlungsergebnis zum Manteltarifvertrag für die Antenne Thüringen redaktionell bearbeitet. Außerdem lag ein Entwurf für den Entgelttarifvertrag auf dem Verhandlungstisch.

 

Übereinstimmung mit der Geschäftsführung gibt es in der Absicht, durch den Tarifvertrag mehr Lohngerechtigkeit zu schaffen. So werden die Beschäftigten entsprechend Ihrer Tätigkeit in sieben Tarifgruppen plus zwei Tarifgruppen für die Volontärinnen/Volontäre eingruppiert. Den Gruppen werden Gehaltsbeträge zugeordnet, die nicht unterschritten werden dürfen.

 

Die Gehälter von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die derzeit darunter liegen, sollen nach der Eingruppierung auf das vereinbarte Entgeltniveau angehoben werden. Die Differenz zwischen den dadurch entstehenden höheren Kosten und dem zur Verfügung stehenden Budget soll prozentual auf jene Beschäftigten aufgeteilt werden, die unterhalb des TPR-Tarifniveaus liegen. Bei der Verteilung soll ein noch zu berechnender Prozentsatz zum Abbau von Gehaltsunterschieden innerhalb einer Tarifgruppe genutzt werden.

 

Die Provisionsregelung für die Mediaberaterinnen/Mediaberater soll in einer Betriebsvereinbarung bis zum 31 Dezember 2016 abgeschlossen werden. Auch der Entgelttarifvertrag soll zum 1. Januar 2017 in Kraft treten. Die Gewerkschaften betrachten dieses Modell als Einstieg in die Schaffung von gerechten Entlohnungsbedingungen.

 

Das Verhandlungsergebnis zum MTV und der Verhandlungsstand zur Entlohnung wird am 9. November 2016 mit den Mitgliedern diskutiert. Die nächste Verhandlung findet am 14. November 2016 statt.