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30. November 2018

Journalistenpreis Thüringen

Zeit-Redakteur Martin Machowecz ausgezeichnet

Martin Machowecz, Redakteur der Wochenzeitung „DIE ZEIT“, ist zur „Thüringer MediaNight 2018“ mit dem Journalistenpreis Thüringen ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert und wird gestiftet von der Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen.

 

„Der ZEIT-Autor Martin Machowecz versteht es, die Leserschaft mit Qualitätsjournalismus, Tiefgründigkeit und mit journalistischer Kreativität gleichermaßen zu informieren und zu unterhalten“, erklärt Thomas Wagner, Verbandsgeschäftsführer des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen. Die Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen honoriert gemeinsam mit dem Deutschen Journalisten-Verband, Landesverband Thüringen, seit nunmehr 18 Jahren hervorragende journalistische Arbeit und besonderes soziales Engagement mit dem Journalistenpreis Thüringen. Im festlichen Rahmen der „Thüringer MediaNight 2018“ wird heute Abend Martin Machowecz mit diesem Preis ausgezeichnet.

 

Geboren 1988 in Meißen, studierte er Politikwissenschaft in Leipzig und besuchte von 2008 bis 2010 die Deutsche Journalistenschule in München mit Stationen beim „Tagesspiegel“ und der „ZEIT“. Zuvor hatte Machowecz als Autor der „Sächsischen Zeitung“ gearbeitet, zunächst im Lokalen, später vor allem im Ressort Kultur, Gesellschaft & Seite Drei. Seit 2011 ist er Redakteur bei der „ZEIT“. Seit dem vergangenen Jahr leitet Martin Machowecz das Leipziger Büro der Wochenzeitung „DIE ZEIT“ und befasst sich seit Jahren mit den gesellschaftlichen Spannungen, die durch Pegida und den Aufstieg der AfD sichtbar wurden. Im Leipziger Büro der „ZEIT“ entstehen jede Woche die drei Seiten „ZEIT im Osten“. Außerdem berichtet Martin Machowecz zusammen mit seinem Team in der überregionalen Ausgabe aus dem Osten für das gesamte Land. Er engagiert sich in Thüringen auch als Mitglied der Thüringer Landespressekonferenz, dem Zusammenschluss der politischen Korrespondenten in Erfurt.

 

Auf die Frage, was für ihn guter Journalismus ist, antwortet Machowecz: „Vielleicht: Die Lust, seine eigene Haltung und Gewissheiten infrage stellen zu lassen. Die Bereitschaft, zu verstehen, warum man selber doch falsch liegen könnte. Und der Mut, auch die vermeintlich eigenartigste Meinung erst einmal ernst zu nehmen. Gerade in Zeiten, in denen unser Beruf von vielen so grundsätzlich in Frage gestellt wird.“

 

„Martin Machowecz setzt sich für eine freie, vielfältige Medienlandschaft ein und für einen Journalismus, der seine Aufgabe der Meinungsbildung ernst nimmt. In der heutigen Zeit sind dieses Engagement und diese Berufsauffassung unverzichtbar“, erklärt Heidje Beutel, Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes, Landesverband Thüringen.